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Interkulturelle Woche Reinickendorf

Veröffentlicht am 01.10.2021

Was bedeutet Migration am Lebensende?

Gestorben wird überall und immer. Menschen gehen aus dem Leben in ihrem Zuhause, in Pflegeeinrichtungen, im Krankenhaus, auf der Straße und natürlich auch in Unterkünften für geflüchtete Menschen. Um dieses Thema mehr ins öffentliche Bewusstsein zu rücken, veranstaltete der Hospizdienst „Hospiz Nord“ des Kompetenzzentrums Palliative Geriatrie (KPG) innerhalb des UNIONHILFSWERK am 30. September 2021 eine Gesprächsrunde mit anschließender Diskussion. Die Veranstaltung fand im Rahmen der Interkulturellen Woche Reinickendorf statt.
Die von den Expert:innen Ranjit Kaur, Mitbegründerin der Langen Nacht der Religionen und gläubige Sikh, Tamara Maier, Koordinatorin für russischsprachige Hospizarbeit, Sandra Kurkowski vom „Hospiz Nord“ und Jala El Jazairi, Koordinatorin für Interkulturelle Öffnung in der Zentralen Anlaufstelle Hospiz, angesprochenen Fragen waren dabei vielfältig: So wurde erörtert, wie es zu schaffen sei, allen in Berlin lebenden Menschen Zugang zur hospizlichen und palliativen Versorgung zu ermöglichen oder wie Familienzusammenführung am Lebensende gelingen kann. Auch das Überwinden von Sprachbarrieren oder das Erkennen und Beachten der jeweiligen Bedürfnisse verschiedener Kulturen und Religionen wurden thematisiert. „Migration bedeutet immer auch Abschied zu leben. Wir wollen mit der interkulturellen Öffnung im Hospiz- und Palliativbereich unter anderem dabei helfen, unterstützende Initiativen gibt es in ganz Berlin und hier in Reinickendorf zu finden“, erklärt Jala El Jazairi.
CP