Infos & Beratung rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer

ZENTRALE ANLAUFSTELLE HOSPIZ

030 40711113 | Mo. bis Fr. 9 - 15 Uhr | post@hospiz-aktuell.de

Menschen in der Situation des Sterbens oder Abschiednehmens und der Trauer nicht alleine zu lassen, dafür steht die Zentrale Anlaufstelle Hospiz als einzige Fach- und Spezial-Beratungsstelle dieser Art in Berlin. Gefördert von der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, geben und vermitteln wir individuelle Unterstützung, Begleitung und Beistand und informieren über Möglichkeiten der Vorsorge für das Lebensende.

Die Zentrale Anlaufstelle Hospiz: Wir helfen, Entscheidungen zu treffen

1997 als bundesgefördertes Hospizbüro gegründet, zählt die ZAH zu den ältesten Stabstellen des Landes Berlin und befördert und begleitet die Themen Sterben, Tod und Trauer damit seit 25 Jahren. Mit ihren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen widmet sich die vom Unionhilfswerk getragene Beratungsstelle allen Fragen, die das Lebensende betreffen: Einerseits im Rahmen von Pflege und Begleitung, andererseits im Rahmen von Vorsorgemöglichkeiten wie Patientenverfügung oder Vorsorgevollmacht. In den zurückliegenden Jahren konnten rund 16.000 Einzelfallberatungen und 5.000 Institutionenberatungen durchgeführt werden. Außerdem wurden rund 2.500 Patientenverfügungen verfasst und in über 300 Vorträgen mehr als 10.000 Menschen erreicht.

Die Zentrale Anlaufstelle Hospiz: Wir leben Palliative Care

Auf unseren Seiten wird Ihnen immer wieder der Begriff „Palliative Care“ und „Palliative Geriatrie“ begegnen. Doch was ist das genau und warum spielt das hier so eine große Rolle?
Der Begriff Palliative Care leitet sich ab vom lateinischen Wort pallium, Mantel, weil dahinter die Vorstellung steht, sterbende Menschen mit einer schützenden Hülle zu „ummanteln" und ihnen umfassende Sorge (Care) zukommen zu lassen. Handelt es sich dabei um alte Menschen, wird der palliative Gedanke um die Altersheilkunde (Geriatrie) ergänzt.
Der Hospizarbeit zugrunde liegt die Hospizbewegung, die Mitte des 20. Jahrhunderts von den Krankenschwestern Cicely Saunders und Elisabeth Kübler-Ross begründet wurde. Die Hospizbewegung basiert auf einer lebensbejahenden Grundhaltung und betrachtet das Sterben als einen Teil des Lebens. Sie schließt daher aktive Sterbehilfe aus.

Unser Team berät sie kostenfrei (Montag bis Freitag 9-15 Uhr) per Telefon, E-Mail oder persönlich. In besonderen Situationen werden auch Hausbesuche angeboten.