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Filmtipp der ZAH: "Halt auf freier Strecke"

Veröffentlicht am 01.08.2025 von Claudia Pfister

Viele, die im Kontext Hospiz und Palliativversorgung zu tun haben, werden diesen Film kennen, allen anderen sei er wärmstens empfohlen: Andreas Dresens "Halt auf freier Strecke", ein Film über das Sterben, der bei den Filmfestspielen von Cannes 2011 ausgezeichnet wurde.

Worum geht es? Frank und Simone haben sich einen Traum erfüllt und leben mit ihren beiden Kindern am Stadtrand von Berlin: Sie sind ein glückliches Paar, bis zu dem Tag, an dem bei Frank ein inoperabler Hirntumor diagnostiziert wird. Die Familie ist plötzlich mit dem Sterben konfrontiert.

Mehrere Monate recherchierte Andreas Dresen zum Thema über das Thema und interviewte Sterbebegleiter, Ärzte und Hinterbliebene. Aus den aufgenommenen Gesprächen entstand eine Datenbank, die mit den Schauspielern und später dem gesamten Produktionsteam diskutiert wurde. Ein Filmskript gab es beim Dreh nicht, die Schauspieler mussten alle Dialoge improvisieren. Das Ergebnis ist ein schonungsloser und doch berührender Film über das Sterben. "Am Ende dieses Films gibt es keine Erlösung, keine Transzendenz, nur den Tod. Aber noch kein anderer Film hat so überzeugend bewiesen, dass das Sterben zum Leben gehört wie Halt auf freier Strecke. Vielleicht mag man sich diesen Film nur einmal anschauen. Aber er ist ein Ereignis" schrieb der epd. Das finden wir auch ...

Verfügbar in der arte-Mediathek bis zum 30. November 2025