Infos & Beratung rund um die Themen Sterben, Tod und Trauer

ZENTRALE ANLAUFSTELLE HOSPIZ

030 40711113 | Mo + Mi 9 - 20 Uhr   Di + Do + Fr 9 - 15 Uhr | post@hospiz-aktuell.de | LEICHTE SPRACHE

Kultursensible Beratung und Information der Zentralen Anlaufstelle Hospiz

Das Beratungsangebot der Zentralen Anlaufstelle Hospiz berät zu Vorsorge und Versorgung am Lebensende und Trauer. Bei rechtzeitiger Kenntnis ist eine Beratung in ausgewählten Sprachen ggf. unter Hinzuziehen von Sprachmittlern möglich. Folgende Sprachkenntnisse sind momentan im Team der ZAH vorhanden: Arabisch, Englisch, Französisch und Schwedisch.

Der Wegweiser "Wenn Heilung bei Ihnen nicht mehr möglich ist ..." liegt momentan in den Sprachen Arabisch, Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Türkisch und Vietnamesisch vor.

Die Broschüre "Begleitung am Lebesende. Ein Ratgeber für pflegende Angehörige“ ist ebenfalls in mehreren Sprachen verfügbar.

Eine Checkliste in sieben Sprachen (Englisch, Französisch, Polnisch, Russisch, Vietnamesisch, Arabisch und Türkisch) gibt Patienten und Angehörigen Hinweise zu wichtigen Aspekten am Lebensende wie Umgang mit schlechten Nachrichten, Symptomkontrolle, Annahme von Hilfe, religiösen Bedürfnissen (z. B. spezielle Ernährungsregeln wie halal/koscher) sowie die Wichtigkeit der Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Informationen zur Patientenverfügungsberatung in verschiedenen Sprachen

Auch der Wegweiser der Deutschen Palliativstiftung mit Tipps zur Versorgung von pflegebedürftigen, unheilbar erkrankten Menschen gibt es in verschieden Sprachen, so Englisch, Französisch, Italienisch, Kroatisch, Kurmandschi, Niederländisch, Portugiesisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Slowenisch, Spanisch, Thailändisch, Tschechisch, Türkisch und Vietnamesisch sowie zweisprachig in Kombination Deutsch mit Arabisch, Englisch, Farsi, Polnisch, Slowakisch, Tschechisch und Türkisch.

Suchportale 

Beratungs- und Begleitungsangebote

Bitte wenden Sie sich bei Fragen direkt an die Zentrale Anlaufstelle Hospiz, wir leiten sie zu passenden Einrichtung oder Diensten in Ihrem Bezirk weiter.


Kunsttherapie für Trauernde: Angebot der ZAH in vier Sprachen

In Zusammenarbeit mit der Kunsttherapeutin Muntsa Molina Relea gibt es jetzt ein besonderes Angebot der ZAH für Menschen in Trauer: Die Kunsttherapie als therapeutischer Ansatz, der den kreativen Prozess nutzt, um Menschen bei der Bewältigung von Verlust, Traurigkeit und anderen mit der Trauer verbundenen Gefühlen zu helfen.

Einzeln und Gruppen von bis zu vier Personen können Betroffene unter Anleitung durch Malen, Zeichnen, Bildhauerei oder Erstellen von Collagen ihre Gefühle in einer sicheren und vorurteilsfreien Umgebung erkunden und ausdrücken.

Hier gibt es Informationen zum Angebot in englischer Sprache:

Das Besondere an einer Kunstherapie ist, dass sie eine sichere und unterstützende Umgebung schafft, einen nährenden Raum, in dem sich die Betroffenen wohl fühlen können, um ihre Gefühle zu erkunden. Die Teilnehmenden werden im Sinne eines "kreativen Ausdrucks" ermutigt, verschiedene Kunstmaterialien und Techniken zu verwenden, um sich frei auszudrücken, der Therapeut fördert die Diskussion über das Kunstwerk und hilft dem Einzelnen.

Die Kunsttherapie wird in den Sprachen Englisch und Spanisch angeboten.

Anmeldung & Kontakt artmuntsa@gmail.com  /  +4915901700299


Apps fürs Mobiltelefon übersetzen und lesen Texte in der Muttersprache vor

Für alle, die die Deutsche Sprache noch nicht so gut oder kaum beherrschen, gibt die Möglichkeit, sich PDF-Dokumente von Websites, aber auch Websites, die auf dem Handy aufgerufen werden, in der jeweils im Smartphon eingestellten Muttersprache vorlesen zu lassen. Im Dokument zum Download erklären wir, wie das geht:


Trauerbegleitung in englischer Sprache: Die Good Grief Group

Vor dem Hintergrund, dass sich immer mehr Trauernde aus den in Berlin lebenden internationalen Communities mit dem Wunsch nach Begleitung und Unterstützung auf Englisch an das Team des Ambulanten Lazarus Hospizdienstes gewandt haben, begann man dort im April 2022, eine englischsprachige Gruppe einzurichten: Die Good Grief Group.

Dort engagieren sich inzwischen sechs internationale haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen, um die Menschen, die Unterstützung in der Trauer in englischer Sprache brauchen, aufzufangen.

Ab September trifft sich die Good Grief Group nach einer Sommerpaus wieder zweimal im Monat, jeweils  einem Dienstagabend. Darüber hinaus werden Einzelberatungen in verschiedenen Formen, ob bei einem Spaziergang, per Zoom oder telefonisch, für Trauernde in englischer Sprache angeboten.

Weitere Information Tel.: 030 46705-276 oder lazarushospiz-ambulant@lobetal.de


Vorsorgeordner für japanischsprachige Community

Mit Unterstützung der Fachstelle für pflegende Angehörige und der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung konnte jetzt der zweisprachige Vorsorgeordner „Sonae“ File des Vereins DeJak-Tomonokai e. V. veröffentlicht werden. Damit sollen japanischsprachige Menschen in Deutschland dabei unterstützt werden, fürs Alter und Lebensende vorzusorgen.

Zwar sind japanischsprachige Migrant:innen in Deutschland von der Anzahl her so gering, dass sie in der Politik, Verwaltung, Forschung und nicht zuletzt bei Anbietern von Pflege oft kaum Berücksichtigung finden. Dies will der Verein für kultursensible Pflege DeJak-Tomonokai e.V., der sich 2012 gegründet, hat, ändern. Insbesondere geht es dabei um die Verbesserung der Versorgungssituation von unterstützungs- und pflegebedürftigen Menschen japanischer Herkunft in Deutschland. Außerdem um die Verbesserung des Wissensstandes japanischsprachiger Menschen zu Hilfesystemen und Unterstützungsangeboten im Alter sowie zu Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Als eine erste hilfreiche Handreichung wurde dafür der zweisprachige Vorsorgeordner „Sonae“ File erarbeitet. HIER geht es zum Vorsorgeordner.

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