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"Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus“:
Fachveranstaltung am 28. November 2018

Am 28. November 2018 fand die Fachveranstaltung "Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus“ als Beitrag der AG zur Umsetzung der Handlungsempfehlung Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus (HE HPV KH) statt.

Nach einführenden Informationen zur HE HPV KH über die Berliner Krankenhausgesellschaft führten die Teilnehmenden einen Dialog mit den Krankenhaus-Vertreter: innen, dabei wurde eine Gute-Praxis-Datenbank angeregt, wie durch die Berliner Krankenhausgesellschaft umgesetzt werden soll. Ziel ist es, nutzbare Materialien Materialien für die Krankenhäuser zu erstellen.

Weitere Tagesordnungspunkte waren Empfehlungen für ein Leitbild HPV Krankenhaus, die Erstellung einer Checkliste zu Aktivitäten für eine gute Hospiz- und Palliativversorgung im Krankenhaus sowie die Aktualisierung und Bereitstellung bestehender Materialien zur Kooperation mit Hospizdiensten. Angeregt wurde eine Aktualisierung bestehender sowie die Erstellung neuer Materialien zur Arznei- und Hilfsmittelversorgung schwerstkranker und sterbender Menschen nach der Entlassung aus dem Krankenhaus durch den Apothekerverein Berlin. Außerdem erachteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Verzahnung der Aktivitäten mit der 80plus-Maßnahme Zusatzqualifikation „Demenz- und Palliativbeauftragte/r im Krankenhaus“ für wichtig.

In ihren Anmerkungen zur Hospiz- und Palliativversorgung wiesen die Vertreter der Krankenhäuser darauf hin, dass vor allem der chronische Personalmangel eine bessere palliative Versorgung erschwere. Die Finanzierung dieser speziellen Arbeit (die Komplexpauschale trage sich gerade so) sei schwierig, der Mehraufwand bildet sich nicht ab. Wichtig sei darum insgesamt eine bessere Anerkennung der Notwendigkeiten der palliativen Komplexpauschalen/Komplexbehandlungen bei nicht-onkologischen Vorerkrankungen/Diagnosen durch den MDK. Zudem sei eine generelle Ausweitung der Abrechnungsmöglichkeiten (nicht nur für die klassischen Krebs-Patient: innen) wünschenswert und die Seelsorge sollte fester, gesetzlich verankerter Bestandteil der HPV Krankenhaus werden.

Dokumente für die Praxis